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FAQ - Häufig gestellte Fragen
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Q: Wann wurde der erste Filzschreiber in Deutschland eingeführt?
A: Im Jahre 1959 entdeckte Volker D. Ledermann bei einem japanischen Geschäftsfreund einen Filzschreiber und erkannte sofort die vielfältigen Möglichkeiten, die in diesem für den deutschen Markt ganz neuen Artikel steckten. Er wandte sich an seinen Freund Carl-Wilhelm Edding, der zu dieser Zeit im Japangeschäft tätig war und bat ihn um Mithilfe beim Aufbau von Import und Vertrieb dieses Artikels. Beide hatten ganz offensichtlich das richtige Gespür für Marktlücken und erkannten die Chance, ein für den deutschen Markt neues Produkt anzubieten.
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Q: Woher kommt eigentlich der Markenname edding?
A: Im Jahre 1960 gründeten Carl-Wilhelm Edding und Volker D. Ledermann die Firma edding. edding ist also ein deutsches Unternehmen - und zwar mit dem hohen Anspruch eines Markenartiklers. Im Produktsegment der Filzschreiber ist edding mit einem Marktanteil von über 80 % Marktführer in Deutschland. Inzwischen hat edding Niederlassungen und Vertriebspartner auf der ganzen Welt.
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Q: Verkauft edding nur große und dicke Marker?
A: Alles begann damals mit der Präsentation des Markers edding No. 1, der sich bis heute nur geringfügig verändert hat und immer noch erfolgreich in großer Stückzahl verkauft wird. edding ist heute viel mehr als nur ein Gattungsbegriff für Marker. Es gibt eine breite Produktpalette von Schreibgeräten, wie Faserschreibern, -malern, -zeichnern, ein vielfältiges Angebot an Spezialmarkern für ganz spezielle Anwendungsbereiche, Produkte für Hobby-Künstler und Bastler, moderne Bürobedarfsartikel vom Cutter zum Radierer und last but not least das bekannte Legamaster-Sortiment mit Produkten für die visuelle Kommunikation.
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Q: Wofür steht edding?
A: edding-Marker und -Schreibgeräte sind außerordentlich vielseitig zu verwenden: sie sind einfach in der Anwendung, sie haben leuchtende, teilweise brillante Farben, sie haben Spitzen, die ein sanftes Gleiten über den zu beschriftenden Untergrund gewährleisten und außerdem einen exakten Strich abgeben. Sie haften auf nahezu allen Materialien. Sie sind gleichermaßen in der Industrie, im Büro, im Haushalt und in der Schule einzusetzen und erleichtern alle Schreib-, Markier- und Beschriftungs- arbeiten. Ein edding-Stift gewährleistet immer Top-Qualität bei größtmöglicher Umweltverträglichkeit.
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Q: Was ist eine Ad-hoc Meldung ?
A: Ad-hoc Meldungen sollen eine gleichmäßige und vor allem gleichzeitige Information aller Aktionäre einer Gesellschaft sicherstellen. Ereignet sich bei einem deutschen an einer deutschen Börse zum Handel zugelassenen Unternehmen etwas, das geeignet scheint, den Kurs der Aktie erheblich zu beeinflussen, so ist das Unternehmen nach §15 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) verpflichtet, seine Aktionäre unverzüglich darüber aufzuklären. Meldungen, die häufig auf diese Art verbreitet werden, sind z.B. Umsatz- oder Gewinnwarnungen, Quartals- oder Jahreszahlen, Firmenübernahmen oder ein Wechsel in der Unternehmensleitung.
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Q: Was ist eine Aktie ?
A: Wertpapier, das ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft (z. B. Stimmrecht in der Hauptversammlung, Recht auf Dividende, Recht auf Bezug junger Aktien bei Kapitalerhöhungen). Der äußeren Form nach besteht eine Aktie aus Mantel, Dividendenscheinbogen und Erneuerungsschein zum Bezug neuer Dividendenscheinbögen. Den verbrieften Rechten nach unterscheidet man die am häufigsten vorkommenden Stammaktien von den Vorzugsaktien, die gegenüber den »Stämmen« gesonderte Bedingungen beim Stimmrecht, der Höhe der Dividendenzahlungen oder bei der Auflösung der Aktiengesellschaft verbriefen und daher bei der Kursnotierung je nach garantiertem Recht von der Höhe der Notierung für die Stammaktien abweichen können. Hinsichtlich der Übertragbarkeit der verbrieften Rechte auf andere werden die am einfachsten übertragbaren Inhaberaktien von Namensaktien unterschieden, die nur nach den von der Aktiengesellschaft gegebenenfalls festgelegten Bedingungen bei vinkulierten Aktien nur nach vorheriger Genehmigung weiterveräußert werden können. Schließlich stehen die jungen, noch nicht voll dividendenberechtigten Aktien den alten Aktien gegenüber. In den USA besitzt jeder fünfte Bürger Aktien, in Deutschland nur jeder 20.
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Q: Was ist eine Aktiengesellschaft ?
A: Ein Unternehmen, dessen Gesellschafter (Aktionäre) über den Kauf von Aktien am Grundkapital dieses Unternehmens beteiligt sind. Für Verbindlichkeiten des Unternehmens haften die Gesellschafter bis zur Höhe ihrer Beteiligung, nicht aber mit ihrem übrigen Vermögen. Ziel und Zweck einer Aktiengesellschaft (AG) ist es, über die Ausgabe von Aktien erhebliche Kapitalsummen für Investitionen o. ä. zu besorgen und das Unternehmensrisiko auf viele Schultern zu verteilen. Die Mitwirkungsrechte an Entscheidungen des Unternehmens beschränken sich für den Aktionär im wesentlichen auf seine (mögliche) Stimmabgabe in der Hauptversammlung, auf der über die Mitglieder des Aufsichtsrates, die Verwendung des Bilanzgewinns und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat entschieden wird. In Deutschland gibt es mehr als 3000 Aktiengesellschaften, die aber längst nicht alle ihre Aktien an Wertpapierbörsen handeln lassen.
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Q: Was ist Aktiva (Bilanz) ?
A: In der Aktivseite der Bilanz wird alles, was das Unternehmen zu bieten hat und was seinen Wert bestimmt, aufgezeigt. Die Aktivseite einer Bilanz zeigt das Vermögen, aufgeteilt nach der Schnelligkeit, mit der es verfügbar gemacht werden kann. Anders gesagt: nach dem Grad der Liquidität. Es gibt beispielsweise Vermögensgegenstände, die normalerweise überhaupt nicht zu Geld gemacht werden würden; ihr Liquiditätsgrad ist gleich null. Das ist z.B. der Firmenname. Es gibt aber auch Vermögensgegenstände, deren Verkauf aus praktischen Gründen nicht in Frage kommt, weil diese Werte fest an das Unternehmen gebunden sind, wie z.B. die Maschinen, Computer, Büroeinrichtungen usw. Die Aktivseite wird in zwei weitere Hauptposten getrennt. In das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen..
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Q: Was ist "Gewinn je Aktie" ?
A: Mit dem Gewinn je Aktie ist gemeint, wieviel von dem erwirtschafteten Jahresüberschuss bzw. Konzernüberschuss auf eine einzelne Aktie entfällt. Die Kennzahl wird errechnet, indem man den Konzernüberschuss durch die Aktienanzahl dividiert. Sie misst die Ertragskraft in Relation zur Aktienanzahl. Gerade bei der amerikanischen Berichterstattung wird dieser Kennzahl die größte Aufmerksamkeit geschenkt. Häufig werden Planziele für ein Quartal bzw. ein Geschäftsjahr an einem bestimmten Gewinn je Aktie festgemacht. Wird dieses Ziel dann erreicht, überschritten oder verfehlt, reagiert der Kurs mit entsprechend starken Schwankungen.
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Q: Was ist das KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) ?
A: Diese Kennzahl wird, nach Meinung vieler Experten, oftmals viel zu sehr vernachlässigt. Mit dem KUV wird verdeutlicht, mit dem Wievielfachen des Umsatzes eine Aktie an der Börse gehandelt wird. Das KUV wird errechnet, indem man den aktuellen Aktienkurs durch den Umsatz je Aktie dividiert. Bei dieser Kennzahl ist es notwendig, dass bei der Berechnung beide Variablen in derselben Dimension (d.h. Währung) vorhanden sind
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Q: Was ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis ?
A: Wichtige Kennzahl zur Beurteilung der Ertragskraft und -entwicklung eines Unternehmens im Vergleich zu einem oder mehreren anderen, auch Price-Earning-Ratio (PER) genannt. Es stellt das Verhältnis zwischen dem Gesamtgewinn, bezogen auf eine einzige Aktie, und dem Kurs dieser Aktie her. Beispiel: Der Kurswert einer Aktie liegt bei 200 Euro. Das Unternehmen erwirtschaftet zehn Euro Gewinn pro Aktie. 200 durch 10 macht 20 - also beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) 20. Je niedriger das KGV, um so besser. Die DAX-Werte haben derzeit ein KGV zwischen 15 und 20.
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Q: Was ist Passiva (Bilanz) ?
A: Die Passivseite in der Bilanz eines Unternehmens weist das verfügbare Kapital aus, welches die Firma besitzt. Dort werden das in den Betrieb geflossene Geld und seine Quellen sichtbar gemacht. Es wird offengelegt, mit welchen Mitteln die Werte auf der Aktivseite angeschafft wurden. Die Passivseite ist die Finanzierungsseite der Bilanz bzw. der Aktivseite. Sie ist nicht mehr und nicht weniger als ein Gegenausdruck der Aktivseite. Die Passivseite enthält mit ihrer Untergliederung und Aufteilung in Eigenkapital und Fremdkapital ein wesentliches Zeitelement. Hier wird insbesondere das Fremdkapital, als endlich verfügbares Kapital, nach der Dauer der Verfügbarkeit gegliedert. In den meisten Fällen spricht man von kurzfristigem- und langfristigem Kapital.
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Q: Was ist die Wertpapierkennummer ?
A: Die ''Hausnummer'' der Wertpapiere. Jede Aktie, jede Anleihe, jedes Investmentzertifikat und jeder Optionsschein ist durch eine sechsstellige Wertpapierkennummer (WKN) eindeutig identifizierbar. Um Verwechslungen auszuschließen, sollten Anleger bei jedem Kauf- oder Verkaufsauftrag die WKN des Papiers nennen.
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Q: Was ist eine Dividende ?
A: Teil des Gewinns einer Aktiengesellschaft, der in der Regel einmal im Jahr an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Der ausgeschüttete Gewinn geteilt durch die Anzahl der ausstehenden Aktien ergibt dabei die Dividende pro Aktie. Dabei kann das Unternehmen die Höhe der Dividende selbst bestimmen. So wird bei günstiger Geschäftsentwicklung eine höhere Dividende gezahlt, und wenn es dem Unternehmen schlecht geht, kann die Dividende sogar ganz ausfallen. Einige Unternehmen - vor allem aus dem Technologiesektor - zahlen grundsätzlich keine Dividende, sondern nutzen den erwirtschafteten Gewinn komplett, um zum Beispiel neue Investitionen zu tätigen. In der Bundesrepublik wird die Dividende in der Regel jährlich, im Ausland häufig auch quartalsweise gezahlt. Man unterscheidet zwischen der Netto-Dividende, das ist der Betrag, der nach Abzug der Kapitalertragssteuer und ohne Körperschaftssteuerguthaben dem Aktionär direkt gutgebracht wird, und der Brutto-Dividende; in diesem Betrag sind die 25%ige Kapitalertragssteuer und etwaige Körperschaftssteuerguthaben noch enthalten. Aus der Höhe der Dividende im Vergleich zum jeweiligen Aktienkurs läßt sich die Dividendenrendite ermitteln. Sie ist eine unter konservativen Anlagegesichtspunkten bedeutende Kennzahl, insofern sie einen Vergleich mit der am übrigen Kapitalmarkt erzielbaren Verzinsung erlaubt.
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Q: Was ist eine Gesamtkapitalrendite ?
A: Eine wichtige Relation für jede ertragsorientierte Unternehmensbewertung ist die Kapitalrentabilität, auch Gesamtkapitalrendite genannt. Sie hat den Vorteil, daß sie zumindest in ihrer weiten Fassung keinen Bezug auf branchentypische Bilanzstrukturen nimmt, so daß sie zu den wenigen Kennziffern gehört,die auch einen Vergleich von Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige erlauben. Sie veranschaulicht die Ertragskraft des im Unternehmen während der Abschlußperiode investierten (Eigen- und Fremd-) Kapitals. Dabei schließt sie die Verschuldungskosten ein; sie setzt sich also aus der Eigenkapitalrendite und der Fremdkapitalverzinsung zusammen. Ertragsstarke Unternehmen weisen von Jahr zu Jahr Kapitalrenditen auf, die deutlich über dem Kapitalmarkzins liegen. Umgekehrt ist es ein schlechtes Zeichen, wenn diese Kennziffer unter dem Zinssatz für aufgenommene Kredite liegt. Die Gesamtkapitalrendite in dieser Definition umfaßt auch die kurzfristigen Fremdmittel. Bezugsgröße sind damit alle Passiva, also die Bilanzsumme. Genaugenommen müßten die im Jahresdurchschnitt zur Verfügung stehenden Mittel zugrunde gelegt werden. Eine näherungsweise Lösung wäre es, den Mittelwert aus den Bilanzsummen der beiden letzten Abschlußstichtage zu bilden und zum (Brutto-) Ergebnis plus Zinsaufwand in Beziehung zu setzen.
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Q: Was ist die Eigenkapitalrendite ?
A: Bezieht man das Ergebnis - hier meist nach Steuern gerechnet - auf die Eigenmittel, die sich aus dem gezeichneten Kapital und den offenen Rücklagen zusammensetzen, so gelangt man zur Eigenkapitalrendite. Beim Eigenkapital sollte - zumindest nach Kapitalerhöhungen während der Abschlußperiode - wieder ein Mittelwert aus den beiden letzten Stichtagen verwendet werden. Eine - im Branchenvergleich - überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite resultiert nicht selten aus einer unterdurchschnittlichen Eigenkapitalausstattung. Die hohe Rentabilität des Eigenkapitals ist dann weniger ein Erfolgsnachweis als ein Zeichen für eine hohe - und risikobehaftete - Fremdfinanzierung. Bei stark steigenden Kreditzinsen kann eine zu hohe Verschuldung u. U. auch das Unternehmensergebnis negativ beeinflussen. Die Eigenkapitalrendite sollte daher immer im Zusammenhang mit der Eigenkapitalquote gesehen werden. Eine hohe Eigenkapitalrendite bei guter Eigenkapitalquote zeigt, daß die gute Verzinsung des Eigenkapitals nicht durch einen hohen Fremdmittelanteil erreicht wurde, der das Unternehmen krisenanfälliger macht.
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Q: Was ist die Eigenkapitalquote ?
A: Das Eigenkapital wird im Verhältnis zu den Beitragseinnahmen eines Jahres betrachtet. Die Eigenkapitalquote gibt Aufschluß über die wirtschaftliche Sicherheit eines Unternehmens, über seine Bonität. Ein eigenkapitalstarkes Unternehmen ist in der Lage, Zeiten negativer Geschäftsergebnisse zu überbrücken. Verluste können mit Mitteln aus dem Eigenkapital ausgeglichen werden, so daß Verpflichtungen gegenüber Gläubigern und Kunden eingehalten werden können.
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Q: Was ist die DVFA/SG-Methode ?
A: Bekannte Formel zur Ermittlung des Ergebnisses einer Aktiengesellschaft je Aktie. Die DVFA/SG-Methode folgt einer gemeinsamen Richtlinie der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung e.V. (DVFA) und der Schmalenbach-Gesellschaft Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft (SG).
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